Einmal «grün», immer «grün»

Nach 44 Jahren bei der Bürgler AG Bauunternehmen ist es für Beat Schmid Zeit, Abschied zu nehmen und seinem Nachfolger Thomas Seiler das Zepter zu überlassen. Im Interview erzählt uns Beat Schmid von seiner spannenden Zeit bei der Bürgler AG und von Thomas Seiler erfahren wir, welche Herausforderungen ihn erwarten.

Beat Schmid:
Beat Schmid, seit wann sind Sie bei der Bürgler AG und was waren Ihre Tätigkeiten?
Es waren ziemlich genau 44 Jahre. 1976 trat ich als Lehrling in die Bürgler AG Bauunternehmen ein. Die letzten ungefähr 20 Jahre war ich Kundenpolier und verantwortlich für Kleinaufträge von A bis Z. Ich habe Akquise betrieben, Kunden betreut, Projekte organisiert und abgewickelt und am Schluss natürlich die Abrechnung gemacht.

Wie war Ihre Zeit bei der Bürgler AG? Was werden Sie vermissen?
Alle Erlebnisse der letzten 44 Jahre zu schildern, würde den Rahmen sprengen. Als Kunstliebhaber durfte ich aber immer wieder Kunstobjekte bei den Kunden entdecken und staunte nicht schlecht, als ich Originalbilder von Josephson und Salvador Dalí an der Wand hängen sah. Auch sonst gab es sehr viele Begegnungen und Erlebnisse, die mir in Erinnerung bleiben werden. Ich würde mich auch heute wieder für meinen Beruf bei der Bürgler AG entscheiden. Ganz nach den Bürgler-Farben: «Einmal grün, immer grün».

Meine Mitarbeiter werde ich bestimmt vermissen. Bei der Bürgler AG sind wir eine grosse Familie. Meine Mitarbeitenden sind ebenfalls schon lange bei der Bürgler AG tätig. Über die Jahre lernte ich die Stärken jedes Einzelnen kennen und konnte sie so gezielt bei den Kunden auf den Baustellen einsetzen. Aber es wird bestimmt die Möglichkeit geben, weiterhin in Kontakt zu sein.

Wenn Sie damals mit heute vergleichen, wie hat sich die Arbeit verändert?
Viel verändert hat sich nicht. Sicherlich sind die technischen Hilfsmittel und die chemischen Produkte, die auf dem Bau benötigt werden, heute viel besser als früher. So mussten früher die verschiedenen Mörtel noch konventionell gemischt werden, heute muss nur noch der Sack mit der fertigen Mischung geöffnet werden. Aber auf dem Kundensektor sind der Ablauf und die Arbeit selber auch nach über 40 Jahren grundsätzlich noch genau gleich. Das Handwerk ist nach wie vor das, was zählt.

Was wünschen Sie Ihrem Nachfolger Thomas Seiler?
Ich wünsche ihm viel Freude bei der Arbeit. Wenn die Freude da ist, ergibt sich alles Weitere von selbst. Natürlich ist auch die Gesundheit in unserem Beruf sehr wichtig.

Thomas Seiler:
Thomas Seiler, wie lange arbeiten Sie bereits bei der Bürgler AG? Können Sie uns Ihren Werdegang kurz beschreiben?

Ich bin auch bereits seit fast 25 Jahren bei der Bürgler AG. Nach meiner Ausbildung zum Hochbauzeichner habe ich mich für eine weitere Ausbildung als Maurer entschieden und diese in verkürzter Form bei der Bürgler AG absolviert. Später besuchte ich noch die Polierschule. Nach der Übernahme der Bürgler AG durch die Hächler-Gruppe musste ich mich zwischen Hochbau und Umbau/Renovation entscheiden. Die Entscheidung fiel mir aber nicht sehr schwer, denn wie auch schon Beat Schmid sagte: Ich war ein «Grüner» und wollte auch ein «Grüner» bleiben. Also blieb ich der Bürgler AG treu und fokussierte mich auf den Bereich Umbau und Renovation.

Welche Aufgaben erwarten Sie in der neuen Position?
Als Nachfolger von Beat Schmid werde ich mich zukünftig noch um administrative Aufgaben kümmern, dazu zählt unter anderem die ganze Schreibarbeit. Ich schaue, dass alles erfasst wird und schreibe Rechnungen. Für mich ganz neu ist die Akquisition. In diesen Arbeitsbereich muss ich mich zuerst noch einarbeiten. Dabei erhalte ich aber auch grosse Unterstützung von unseren Bauführern. Natürlich profitiere ich auch von dem enormen Wissen unsere langjährigen Kundenmaurer, die viele auch bereits seit 40 Jahren zum Team zählen.

Sie kennen Beat Schmid schon seit einiger Zeit. Gibt es etwas, was Sie von ihm gelernt haben und mitnehmen möchten?
Beat Schmid ist für mich ein Vorbild. Ich schätze seine Art und Weise, wie er an Dinge herangeht. Er kann bestimmt sein, besitzt aber auch immer die nötige Ruhe, auch wenn ein Problem auftaucht. Zu den Mitarbeitenden und Kunden ist er stets korrekt. Dies möchte ich für mich persönlich mitnehmen und ebenfalls umsetzen.

Auf was freuen Sie sich besonders bei der neuen Herausforderung?
Ich möchte viel Neues lernen und erhoffe mir, dass ich von den Mitarbeitenden auf dem Bau viel Wissen mitbekomme. Dies wird mir auch helfen, die ganzen Abläufe zu planen. Ich freue mich darauf, mich neuen Herausforderungen zu stellen und zu lernen, wie man neue Probleme angeht, um unsere Kunden zufriedenzustellen.

Februar 2020

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